Zecken entfernen

Zecke auf NahrungssucheHat der Schutz vor Zecken versagt, muss der Zeckenkörper entfernt werden.
Vorneweg: Zecken entfernt man nicht, in dem man sie mit Klebstoff oder Öl erstickt! Zecken geraten in ihrem Todeskampf in Panik und entleeren dann ihren Darminhalt, in denen die Borrelien sitzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Zecken dann Krankheitserreger auf ihren Wirt übertragen ist ungleich höher, als wenn die Zecke ohne Klebstoff und Öl entfernt wird.
Am besten können Sie mit einer speziellen Zeckenzange, die in jeder Apotheke erhältlich ist, die Zecken entfernen. Diese drückt nämlich den Zeckenkörper am wenigsten zusammen. Es ist wichtig, die Zecke unbeschädigt und mit möglichst wenig Druck auf den Körper zu entfernen. Wenn Sie keine Zeckenzange besitzen, können Sie die Zecke auch mit einer Pinzette oder den Fingernägeln entfernen.

Zwei Zecken

Zwei "satte" Zecken

Fassen Sie die Zecke möglichst nah an der Haut des Wirtes an, damit der Körper der Zecke nicht gequetscht wird. Drehen Sie dann die Zecke leicht, damit sich die Widerhaken möglichst schonend lösen. In welche Richtung Sie drehen, ist nebensächlich. Es geht nur darum, die Widerhaken des Hypostoms zu lösen. Sie können die Zecke auch senkrecht herausziehen, allerdings können dann die Widerhaken in der Wunde sperren.
Desinfizieren Sie anschließend den Zeckenbiss. Wichtig: Beobachten Sie die Einstichstelle der Zecke! Es können verschiedene Krankheiten durch Zeckenbisse übertragen werden. Wenn sich die Einstichstelle verfärbt oder sich ein roter Ring, die sogenannte Wanderröte, um die Stelle herum bildet, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf! Die Wanderröte ist ein mögliches Anzeichen, dass die Zecke den Wirt mit Borreliose infiziert hat.

 

Gelangen Sie hier direkt zu den Themen:
Wespen und Bienen
Bienenstiche und Wespenstiche
Schutz vor Wespen und Bienen